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Die wichtigsten Spiegelreflexkamera Einstellungen

Spiegelreflexkameras bieten viele Möglichkeiten, um die Kamera auf die jeweilige Situation und das Motiv perfekt passend einzustellen. Neben dem passenden Objektiv, das Sie je nach Aufnahme wechseln können und sollten, sind da auch noch die Einstellungen der Kamera selbst, die Sie verändern können. So haben Sie die Möglichkeit kreativ Einfluss auf die Aufnahme zu nehmen sowie die Kamera perfekt auf die Außeneinflüsse anzupassen und einzustellen. Wir geben Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Spiegelreflexkamera Einstellungen, mit dem Spiegelreflexeinsteiger sich einen Überblick über die Möglichkeiten und Fachbegriffe verschaffen können. Diese sind übrigens bei allen Herstellern gleich. Es ist also egal, ob Sie eine Canon Spiegelreflexkamera wie unseren Testsieger, die Canon EOS 700D SLR-Digitalkamera, oder zum Beispiel die günstige Nikon D3300 SLR-Digitalkamera, unseren Preis-/Leistungssieger, Ihr Eigen nennen.

Die Blende: Lichtempfindlichkeit und Tiefenschärfe

Die Blende ist die runde Öffnung in der Linse der Kamera. Sie funktioniert ähnlich wie die Pupille Ihres Auges. Denn auch die Blende kann weit geöffnet oder weniger weit offen sein. Dies hängt von den Lichtverhältnissen ab, die auf das Auge treffen. Bei der Linse können Sie dies natürlich selbst steuern und so die Belichtung der Bilder verändern.

Ist es draußen dunkel, herrschen als ungünstige Lichtverhältnisse, sollten Sie die Blende so weit wie möglich öffnen. So ermöglichen Sie, dass die Kamera das wenige vorhandene Licht bestmöglich einfängt, damit die Motive auch auf den Fotos zu erkennen und diese nicht unterbelichtet sind. Ist es hingegen sehr hell draußen, schließen Sie die Blende ein Stück weit. So verhindern Sie, dass zu viel Licht durch die Linse auf den Sensor trifft und die Fotos überbelichtet sind. Beides wäre nicht optimal, da Sie auf beiden Fotos nicht viel erkennen.

Die Einstellung der Blende mag gerade für Einsteiger und Anfänger am Anfang etwas verwirrend wirken. Denn je größer die Blende geöffnet ist, desto kleiner fällt die Blendenzahl aus. Diese wird immer mit einem kleinen „f“ vor der Zahl, die den Blendenwert angibt, gekennzeichnet. Bei Standardobjektiven liegt der kleinstmögliche Wert – dies ist also die größtmögliche Blendenöffnung – meistens bei f/3.5 oder f/4.0. Der höchste Wert, also die kleinste Blende, beträgt f/29.

Neben der Helligkeit können Sie über die Blende auch die Tiefenschärfe regeln. Dies ist für Fotos wichtig, bei denen das Hauptmotiv im Vordergrund gestochen scharf sein soll, der Hintergrund aber verschwommen. Zurückzuführen ist die Optik eines solchen Fotos auf den Effekt einer geringen Tiefenschärfe. Je offener die Blende, desto geringer die Tiefenschärfe. Wollen Sie Fotos mit einem Tiefenschärfeeffekt schießen, müssen Sie also die Blendenzahl so klein wie möglich einstellen.

Die Verschlusszeit: Bewegung aufnehmen oder einfrieren

Während die Blende die Belichtung steuert, regeln Sie über die Verschlusszeit die Belichtungszeit Ihrer Fotos. Den Kameraverschluss stellen Sie sich am besten wie einen Vorhang in einem Kino vor. Dieser öffnet sich beim Auslösen der Kamera und schließt dann nach der entsprechend eingestellten Belichtungszeit wieder von alleine. Während dieser Zeit wird eine bestimmte Menge an Licht in die Kamera gelassen. Je nachdem, wie lange sich der Verschluss öffnet, nimmt Ihre Spiegelreflexkamera wenig oder viel Licht auf. Das alles passiert in der Regel im Bruchteil einer Sekunde. Einstellbare Verschlusszeit der Digitalkameras aus unserem Spiegelreflexkamera Test liegen in der Regel zwischen 1/8000 Sekunde bis hin zu 30 Sekunden – natürlich unterteilt in mehr oder weniger feingliedrige Stufen.

Aber was macht die Belichtungszeit denn nun? Wofür ist Sie gut und warum sollten Sie diese je nach Aufnahme entsprechend passend einstellen? Zum einen ermöglichen längere Verschlusszeit auch bei schlechten Lichtverhältnissen gut ausgeleuchtete Fotos. So verhindern Sie, dass diese unter- oder überbeleuchtet sind. Wollen Sie bei wenig Licht oder im Dunkeln fotografieren, hilft eine lange Verschlusszeit Ihrer Kamera, dass Sie dennoch ausreichend Licht von der Kamera aufnehmen kann und damit die Fotos gelingen. Das war es aber noch nicht. Denn über die Verschlusszeit können Sie zudem die Darstellung von Bewegung auf Ihren Fotos beeinflussen. Gerade bei der Sportfotografie oder anderen sich schnell bewegenden Objekten, die Sie gerne scharf ablichten und damit die schnellen Bewegungen quasi einfrieren wollen, wählen Sie eine geringe Verschlusszeit. So macht die Kamera eine Momentaufnahme von einem sehr kurzen Augenblick, womit Sie auch schnellste Bewegungen sauber und ohne verschwimmen einfangen können. Wollen Sie hingegen Bewegungen fließend und dynamisch darstellen, verwenden Sie eine relativ lange Verschlusszeit. So verwischen bewegte Objekte. Sicherlich haben Sie schon einmal ein Foto bei Nacht von einer vielbefahrenen Straße gesehen, bei dem die Lichter der Autos sehr langgezogen sind und quasi wie Nebelschwaden hinter sich herziehen. Für diesen Effekt wurde eine lange Belichtungszeit verwendet. Allerdings ist gerade das Arbeiten mit langen Belichtungszeiten nicht so ganz einfach, da es sehr wichtig ist, die Spiegelreflexkamera während dieser Zeit absolut ruhig zu halten. Sonst verwackelt das Bild. Bei sehr langen Belichtungsverhältnissen empfiehlt sich hier das Verwenden eines Statives.

Der ISO-Wert: Lichtempfindlichkeit und Körnung

Der dritte im Bunde unter den wichtigsten Spiegelreflexkamera Einstellungen ist der ISO-Wert. Dieser ist eigentlich recht einfach zu erklären. Je höher der eingestellte ISO-Wert ist, desto lichtempfindlicher ist die Kamera. Je dunkler es ist, desto höher sollte also der eingestellte ISO-Wert sein. Allerdings hat ein hoher ISO-Wert auch einen entscheidenden Nachteil. Denn je höher dieser eingestellt ist, desto sichtbarer werden die einzelnen Pixel bzw. Bildpunkte eines Fotos. Hierbei ist es auch egal, wie hochwertig die von Ihnen verwendete Spiegelreflexkamera ist. Dieser Effekt tritt früher oder später ein. Je hochwertiger das Modell ist, desto höhere ISO-Werte sind aber ohne negative Einflüsse, das sogenannte Bildrauschen, möglich. Sollten Ihre Fotos also recht pixelig sein, haben Sie vermutlich einen zu hohen ISO-Wert eingestellt. Dies ist ein Fehler, der gerade Anfängern gerne mal passiert, wenn sie mit den Spiegelreflexkamera Einstellungen anfangen herumzuexperimentieren.

Deshalb ist es wichtig, dass der ISO-Wert so optimal wie möglich auf die Lichtverhältnisse abgestimmt wird. Je heller es ist, desto niedriger sollten Sie den ISO-Wert einstellen. Wollen Sie hingegen in der Dunkelheit fotografieren, sollten Sie eine hohe ISO-Zahl einstellen. Dann werden die Bilder besser ausgeleuchtet, sind dafür aber auch pixeliger. Diese lassen sich aber meist mit einem Grafikprogramm in der Nachbearbeitung verringern.

April 11, 2017

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Thomas

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